Was gilt für Fotostudios?

Für alle Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen erbringen, wurde die sog. 3G/2G-Regel eingeführt. Körpernahe Dienstleistungen erbringen insbesondere Friseur-, Kosmetik- und Fußpflegebetriebe sowie Nagelstudios. Hingegen zählen dazu nicht Scheider/innen oder Fotografen/innen, auch wenn sie im Rahmen ihrer Dienstleistungen den Kunden berühren müssen.

 

Fotostudios betreiben keine körpernahen Dienstleistungen und unterliegen damit nicht den Sonderregeln für diesen Bereich. Je nachdem, ob ein Fotostudio auch noch Handelsware verkauft, gelten unterschiedliche Regeln.

  • Wenn ein Fotostudio keine Handelsware verkauft, gelten die Regeln, die unter „Was gilt für reine Handwerksbetriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen erbringen, ohne Handel?“ erläutert sind.
  • Reine Handwerksbetriebe müssen folgende Bedingungen erfüllen:
  • 3G am Arbeitsplatz: Inhaber und Mitarbeiter müssen täglich vor Arbeitsbeginn einen 3G-Nachweis erbringen. Dies ist unabhängig von der Größe des Betriebes. In unserem Fotostudio sind alle Mitarbeiter geimpft
  • Kunden benötigen keinen 3G-Nachweis.
  • Mindestabstand: Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden muss zwingend eingehalten werden.
  • 10 qm Verkaufsfläche pro Kunde, in Hotspot-Gebieten 20 qm.
  • Maskenpflicht: Kunden müssen FFP2-Masken tragen. Diese dürfen zum fotografieren abgenommen werden.
    Die Maskenpflicht des Personals richtet sich nach arbeitsschutzrechtlichen Regeln. Wir tragen aber immer FFP2 Masken.
  • Schriftliches individuelles Infektionsschutzkonzept.